(pvh) Auf allen Kanälen und Publikationen ist es aktuell präsent “Metabolisches Syndrom”. Was ist das eigentlich ? “Metabolismus” bezeichnet die Medizin den Stoffwechsel. Also das, was aus Luft, Licht, Nahrung unseren Körper existieren lässt. Eine komplexe “Maschinerie” die das was wir in uns hineinstopfen, einatmen in Blut, Zellen, Knochen, Haut und Haare verwandelt. Körpereigen Botenstoffe sind maßgeblich für diesen Prozeß verantwortlich.
Die komische Krankheit “Metabolische Syndrom” fasst eine Reihe von Stoffwechselstörungen zusammen Hierzu gehören u.a. Bluthochdruck, Übergewicht. Also ein Sammelsurium von Erscheinungen, die zu einem Sammelsurium von Gefahren führen. Mögliche Auswirkungen sind Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes.
Die Informationsträger des Körpers sind fehlinformiert
Diese Botenstoffe sind es, die die Informationen in unserem Körper verteilen – da ist was durcheinandergeraten. Es gibt kein anderes Lebewesen auf der Erde, das Porbleme mit der Nahrungsverwertung hat. Kennen Sie einen zu fetten Leopard oder eine Maus mit Diabetis ?
Hormone sind die Schlüssel zu diesen Auswirkungen. Überall findet man Studien, die auf diese äußerst schwierige Handhabung von Hormonen hinweisen. Bekannte Probleme und Auswirkungen haben wir in den Bereichen Hormontherapie bei Wechseljahren und im Doping sehr anschaulich erlebt. Da bewirken die Hormone nicht nur das, was beabsichtigt ist, sondern auch durchaus ungewollte Reaktionen.
Diese Botenstoffe haben Funktionen, die nicht immer klar eingegrenzt sind und auch mal unter anderen Gegebenheiten eine durchaus gegensätzlche Funktion ausüben können. Dieses komplexe System wird bei uns schon vor der Geburt und nachher insbesondere, durcheinander gebracht. Mit falschen Informationen gefüttert – im wahrsten Sinne des Wortes. Säuglingsnahrung auf Basis von Kuhmilch enthält Botschaften an ein Kälbchen – aber nicht für einen Menschen.
Gefahrstoffe: Insulin, modifizierte Stärke...
Später dann gibt es Süßigkeiten und Zucker aller Art in rauhen Mengen. Die Bauspeicheldrüse produziert Insulin wie ein Kraftwerk, um den ganzen Zucker abzubauen. Damit ist sie oft überfordert und wir leben mit einem Insulinschub. Diese Art von Ernährung jagt Insulin in einem Maße durch den Körper und hat Folgen für diesen. Zuviel Insulin hat was mit nachlassender Sexualität und Übergewicht zu tun, wie eine Reihe von Studien belegen.
Richtig gefährlich wird dieses Insulin, wenn als Wachstumshormon für Krebs arbeitet. Es ist nachgewiesen, daß ein ständig übehöhter Insulinspiegel an der Entstehung von Brust- und Gebärmutterkrebs beteilig ist. Auf den sog. Vorläuferzellen bei Krebs sind Insulinrezeptoren.
Neben den Süßwaren und Weißmehlprodukten gibt es einen in der Nahrungsmittelindutrie erfundenen Stoff, der alles in den Schatten stellt, was Insulinproduktion im Körper anregt : Modifizierte Stärke. Enthalten in vielen Lightprodukten und Tütensuppen. Aber auch in Babynahrung. Da legt man dann schon der Grundstein für das spätere diabolische – oh, Verzeihung – “Metabolische Syndrom”.
Neben den bekannten Möglichkeiten etwas für einen gesunden Körper zu tun ist es ratsam, sich die Zusammensetzung der Industrienahrung genauer anzuschauen.



