(pvh) Künstliche Sonne zum Gemüt aufhellen und vorbräunen untauglich.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, “vorbräunen” im Solarium schützt von der UVA-Strahlen. Solariumbräune schützt nicht vor dem natürlichen UV-Licht. Eine Umfrage der Präventionskampagne Haut ergab kürzlich, dass fast 40 Prozent der befragten Personen dies nicht wussten. Die UVA-Strahlung lagert das in der Haut vorhandene Pigment lediglich um, bildet es jedoch nicht neu. Die Haut muß auch vorgebräunt so behandelt werden, als wäre sie blass.
Besondere Gefahren durch Kombination mit Kosmetika und Medikamenten
Unterschätzt wird ebenso, dass die Haut die Kombination von Medikamenten oder Kosmetika mit künstlicher Bestrahlung in manchen Fällen schlecht verträgt. Bestimmte Stoffe, die in Parfums, Cremes, aber auch in Medikamenten vorkommen, erhöhen die Lichtempfindlichkeit. Dazu zählen zum Beispiel einige Beruhigungs- und Entwässerungsmittel, Antibiotika und Duftstoffe wie Moschus. Sie können heftige Entzündungen oder Sonnenbrände hervorrufen. Daher sollten vor dem Gang ins Sonnenstudio alle Kosmetika entfernt werden.
Wer Medikamente einnimmt, sollte sich zudem vom Arzt oder Apotheker beraten lassen, ob diese lichtempfindlicher machen. Zeichen für Unverträglichkeiten sind starke Rötungen wie beim Sonnenbrand, aber auch Schwellungen und Nässen nach der Bestrahlung. In diesem Fall muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.



