Ein Film über Hoffnung, die Abgründe des Lebens und die brutale Härte einer Krankheit.
Die neue Volkskrankheit Depression ist der neue Markt der Pharmariesen.
Der Autor Gregor Theus zeigt in seiner Dokumentation die ganze Vielfalt dieser Krankheit.
Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen.
Um nicht wieder ihren Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe in der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité und lassen sich einweisen. Die drei werden über einen Zeitraum von 2 Jahren auf ihrem harten Weg begleitet. Sie scheuen sich dabei nicht vor der Auseinandersetzung mit lang umstrittenen Behandlungsmethoden wie Elektrokrampftherapie (EKT).
Auf unvergleichlich einfühlsame Weise werden die wahren Emotionen dieser sonst oft nur schwer zu greifenden Erkrankung für den Zuschauer nachvollziehbar.
Hier wird ebenso die Hlflosigkeit und das "Stochern im Nebel" der Psychiatrie offenbar. Besonders die Bilder der beiden dokumentierten Behandlungsmethoden (EKT und THS) zeigen diese Hilflosigkeit der Wissenschaft sehr deutlich. Es sind Chancen, von denen die Ärzte keinen Ausgang diagnostizieren können. Erfolg der Therapie ein Lotteriespiel.
Foto: © G.Theus - ich danke dem Autor für die Nutzungsrechte.




